Bestimmung von Isoprostanen zum Nachweis von freien Radikalen (Oxidativer Stress)

Laborchemische Analyse von Isoprostanen (8-Epi-Prostaglandin, Marker der Lipidperoxidation) zur Bestimmung der Belastung mit reaktiven Sauerstoffverbindungen (oxidativer Stress).
Isoprostane entstehen bei der Reaktion zwischen freien Radikalen und der Arachidonsäure, einer mehrfach ungesättigten Fettsäure in der Zellmembran.
Sie zeigen das Ausmaß des oxidativen Schädigungsmechanismus an.
Oxidativer Stress ist ein Zustand, bei dem die im Organismus anfallenden reaktiven Sauer-stoffradikale nicht ausreichend durch Antioxidantien abgefangen werden können. Oxidativer Stress ist einer der Faktoren, der uns altern lässt und ein wesentlicher Faktor von Herz-Kreislauferkrankungen und Tumorerkrankungen. Die individuelle Belastung mit freien Radikalen lässt sich sicher im Blut und Urin messen.
 
Das Testset umfasst:
1 Anleitung zur Probengewinnung
1 Urin-Röhrchen (Monovette), inkl. Etikett und gelber Spritze
1 Urin-Becher
1 Versandgefäß
1 Versandtasche
 
Ähnlich wie ein faulender Apfel oder ein rostendes Auto ist auch der menschliche Körper verwundbar durch die Einwirkung von Sauerstoff. Normalerweise neutralisieren körpereigene Antioxi­dantien, Vitamine und Enzyme die durch Oxidation entstehen­den Schäden.
Doch dauerhafter Stress, Schadstoffe, Medikamente wie auch zahlreiche Erkrankungen tragen dazu bei, dass dieses Gleichge­wicht gestört wird:
Es kommt zu Zellschädigungen und Funkti­onseinschränkungen von Organen – mit der Folge von chroni­schen Erkrankungen und vorzeitiger Alterung.