Was bedeutet Orthomolekulare Medizin?
Mit orthomolekularer Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Vitalstoffe gemeint, die normalerweise im Körper vorhanden sind und die bei einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen gebraucht werden.

Hierzu gehören unterschiedliche Mikronährstoffe wie:

die der Mensch für eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen benötigt und regelmäßig über die Nahrung zu sich nehmen muss, um gesund zu bleiben. Fehlt nur eine dieser  lebenswichtigen Substanzen, so kommt es früher oder später zu Mangelerscheinungen, die die Entwicklung bestimmter Krankheiten begünstigen können.

Das Therapieprinzip der Orthomolekularen Medizin beruht auf der Erkenntnis, dass die komplexen Stoffwechselvorgänge im Körper nur dann störungsfrei ablaufen, wenn alle essentiellen Mikronährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Mikronährstoffe wie z. B. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und essentielle Fettsäuren kann der menschliche Organismus gar nicht oder nicht in ausreichender Menge selbst herstellen. Deshalb müssen sie regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden. In der heutigen Zeit aber sinkt die Nährstoffqualität vieler Lebensmittel durch unnatürlichen Anbau, lange Transportwege, Konservierung, unsachgemäße Lagerung und Zubereitung. Häufig entstehen daraus latente Mikronährstoffdefizite, die dann nach Jahren zu einer ernsthaften Gesundheitsstörung führen. Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht wird die optimale Zufuhr von Nährstoffen oft auch mit einer ausgewogenen Ernährung nicht erreicht, was durch Laborkontrollen bestätigt wird.

Aber auch durch Krankheiten, Medikamente, Umweltbelastungen, Stress usw. ist der Bedarf der Vitalstoffe so hoch, dass er nicht ausreichend über die Nahrung gedeckt wird.

OBST UND GEMÜSE: DAVON KRIEGT MAN NIE GENUG
Experten und Gesundheitsorganisationen der ganzen Welt raten immer wieder zu mehr Obst und Gemüse auf dem Speiseplan. Empfohlen wird ein Minimum von fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag (eine Portion entspricht 120 Gramm oder ungefähr einer Handvoll Obst und Gemüse).
Trotz dieser Empfehlungen wird in unserer Gesellschaft immer noch zu wenig Obst und Gemüse gegessen.
Das lässt sich anhand umfangreicher Daten aus vielen Ländern der westlichen Welt belegen. So wird zum Beispiel in Deutschland nur ungefähr die Hälfte der empfohlenen Menge Obst und Gemüse täglich konsumiert. Andere Daten zeigen sogar, dass im Tagesdurchschnitt weniger als eine Portion verzehrt wird.

All diese Verzehrmengen liegen deutlich unter den geforderten fünf Portionen. Wenn man bedenkt, dass diese fünf Portionen ein Minimum darstellen (andere Organisationen z. B. WHO empfehlen teilweise bis zu zehn Portionen pro Tag), wird das Ausmaß der Fehlernährung schnell klar.

Nicht nur ein ausgeprägter Mangel, sondern bereits eine leichte Unterversorgung können die Leistungsfähigkeit einschränken, Alterungsprozesse fördern und Risikofaktoren für die Entstehung chronischer Erkrankungen darstellen.

Es ist daher in vielen Fällen sinnvoll, Mikronährstoffe gezielt als Nahrungsergänzungsmittel zu zuführen, und zwar als Prophylaxe zum Erhalt der Gesundheit bzw. als wirksamer Schutz vor Erkrankungen, aber auch zur Therapie bereits eingetretener Gesundheitsstörungen.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen außerdem den Stellenwert der Mikronährstoffe als aktiven Beitrag zur Gesundheit und im Bereich der adjuvanten (ergänzende oder unterstützende) Therapie.

weitere Infos:

Orthomolekulare Medizin    http://www.vitalstoffmedizin.com/
 

Biogena Mikronährstoff-Studie 2011:

Biogena Naturprodukte GmbH & Co KG hat nun zusammen mit dem Allgemeinmediziner

Dr. Johann Resch in dessen Praxis in Hartberg eine Reihenuntersuchung an 100 zufällig anwesenden Patienten durchgeführt. Gemessen wurde der Status von 11 Mikronährstoffen. Die Ergebnisse geben einen Anhaltspunkt, mit welcher Versorgungslage der behandelnde Arzt bei einem durchschnittlichen Patienten zu rechnen hat.

Zur Biogena Studie: http://biogena.de/media/pts/1/inside_Nr_3_Oktober_2012.pdf