Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine spezielle Form der Durchlichtmikroskopie. Für die Untersuchung ist nur ein Tropfen Blut notwendig, der am Finger oder am Ohrläppchen entnommen werden kann. Das Blut wird danach sofort unter dem Mikroskop untersucht. Dem Blut wird nichts hinzugefügt, weshalb man die Untersuchung als Vitalblut-Untersuchung bezeichnet - weil das Blut eben noch "lebt". Die Blutzellen und weitere Bestandteile des Blutes werden anhand ihrer Morphologie begutachtet.

Mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie lässt sich ein schneller Überblick über den gesundheitlichen Zustand des Körpers gewinnen, die der mit dieser Methode arbeitende Therapeut zu deuten und zu untermauern weiß (z.B. ausgezackte Erythrozyten, "Geldrollenphaenome", sternförmig zerplatzte Leukozyten usw.)

In erster Linie kann man die Blutzellen beurteilen, die man "kennt":  rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen und Blutplättchen.

Da man die Anzahl dieser Blutbestandteile aber auch mit in den üblichen Laborwerten überprüfen kann ist es interessant:

1. wie die Blutzellen "aussehen"
2. wie sich diese im Laufe der weiteren Stunden verhalten und evtl. zerfallen.
3. Welche weiteren Bestandteile im Blut zu sehen sind und wie sich diese
Bestandteile verhalten.