Was ist Osteopathie?


„Osteopathie? Keine Ahnung...“.

So reagieren viele, wenn sie das Wort zum ersten Mal hören.

Osteopathie

Wörtlich übersetzt bedeutet Osteopathie:  „Knochenleiden“. „Osteo“ steht hier jedoch stellvertretend für alle Arten von Geweben, die von Osteopathen behandelt werden. (Muskeln, Bändern, Gefäß-systeme, Nerven, Organe etc.).

Osteopathie ist keine neue Wissenschaft. Ihr Grundkonzept wurde bereits 1874 von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still entwickelt. Sein Konzept wurde in den cranialen (Schädelsystem) und den visceralen (Innere Organe) Bereichen im Laufe der Jahre weiterentwickelt.

Die osteopathische Behandlung hat das Ziel, Einschränkungen der Beweglichkeit  von Strukturen und Geweben zu Korrigieren und dadurch körperliches und seelisches Wohlbefinden wieder herzustellen.

Das wird erreicht durch:

- eine sehr differenzierte Diagnose struktureller Störungen und 

  Mobilitätseinschränkungen, sowie ihrer Auswirkungen mittels klinischer und

  osteopathischer Untersuchungsmethoden,

- Erkennen des Dysfunktions-Musters,

- eine Korrektur mit Hilfe sanfter manueller Tachniken, die der Osteopath aus einer 

  großen  Palette von Methoden auswählt- entsprechend den individuellen Bedürfnissen 

  des Patienten.

Durch spezifische Behandlungstechniken wie Gewebetechniken, Fascienbehandlung oder Manipulation kann die Osteopathie tiefliegende Gewebe beeinflussen.

Grundlage dafür sind genaue Kenntnisse der Anatomie, Physiologie und natürlich lang geschulte, erfahrene Hände.

 

Entsprechend dem ursprünglichen, ganzheitlichen Konzept nach Dr. Andrew Still (1828-1917), der die gegenseitigen Abhängigkeiten der verschiedenen Systeme des menschlichen Körpers erkannte, werden Diagnose und Therapie verfolgt.

 

Tensegrity-Modell

Der Körper im Allgemeinen und die Wirbelsäule im besonderen lassen sich gut als Tensegrity- Systeme, das heißt als tragende und dynamische Strukturen beschreiben.  Tensegrity– Strukturen bilden daher ein stabil tragendes und zugleich dynamisches System das effizient und formbar auf einwirkende Kräfte reagieren kann und alle Strukturen sind direkt oder indirekt miteinander verbunden.




Die Osteopathie stützt sich dabei auf drei Fundamente:

  • - Die Einheit und Vollständigkeit des menschlichen Körpers.                      
  • - Die Struktur und Funktion sind gegenseitig und umkehrbar voneinander abhängig.     
  • - Der Körper besitzt über ein komplexes Gleichgewichtssystem selbstheilender und selbstregulierender Kräfte.
 
bodyleftbackground bodyrightbackground
Copyright (C) 2007 1blu AG