Die EPD ist eine verbesserte Form der EAV (Elektroakupunktur nach Voll). Bereits neun Universitäten haben die diagnostischen Möglichkeiten dieser Methode nachgewiesen; vgl. Weber, Bernhard. A.: 40 Jahre Elektroakupunktur nach Voll – EAV, in: Ärzte Zeitschrift für Naturheilverfahren, 1, 1997, 38 (I), S.3 – 17.; Houdijk, Nicoline/Schmidt, Marleen: Elektro Fysiologische Diagnostiek. Is de meetmethode reproduceerbaar? Een statistische analyse (Diplomarbeit, unv. Manuskr.), Amsterdam 2004

Die Biologische Funktionsdiagnose oder auch Elektroakupunktur ist ein Verfahren, das zur Diagnose und Therapie die Grundlagen der chinesischen Akupunktur mit der modernen Elektronik verbindet und ist das älteste und am häufigsten genutzte elektrische Diagnose- und Therapieverfahren in der Naturheilkunde. Der deutsche Arzt Reinhardt Voll (1909­-1989) entwickelte in den 1950er Jahren gemeinsam mit dem Dipl. Ing. Fritz Werner ein Gerät, mit dem Akupunkturpunkte exakt zu orten und ihr Energiezustand zu messen sind.

Dr. Voll ist nicht nur die Ortung und organbezogene Bedeutung der Akupunkturpunkte gelungen, sondern auch die diagnostische Deutung der gemessenen Werte.

Die genau definierten Punkte an der Hautoberfläche, die sogenannten Akupunkturpunkte, stehen über Energiebahnen (Meridianen) mit Organen in Verbindung. Zwischen beiden besteht deshalb eine reflektorische Beziehung bzw. eine Wechselwirkung.
Mit Hilfe der EPD werden bis zu 150 bestimmte Punkte an der Haut gemessen. Die Punkte befinden sich hauptsächlich an Händen und Füßen. Jeder Punkt hat eine direkte Beziehung zu einem Organ, bzw. einer Organfunktion.

Das EAV-Gerät misst nun die Leitfähigkeit des Gewebes, den sogenannten Hautwiderstand, in diesen speziellen Punkten (der sich deutlich von denen an anderen Stellen unterscheidet). Dieser Widerstand ist abhängig vom Spannungspotential der Zellen.

Der gemessene Wert lässt diagnostische Rückschlüsse auf den funktionellen Zustand des korrespondierenden Organs (Organsystems) und die Aktivität der einzelnen Meridiane zu.

Weicht der Widerstand des dazu gehörigen Messpunktes vom Normwert ab, lässt dies diagnostische Rückschlüsse auf den funktionellen Zustand des korrespondierenden Organs (Organsystems) und die Aktivität der einzelnen Meridiane zu.

Aufgrund dieser Messung können Störungen in unserem Körper ermittelt und i. d. R. auch die Ursachen der Beschwerden gefunden werden.
Zusätzlich können auch Unverträglichkeiten für bestimmte Nahrungsmittel, sowie auch Belastungen des Körpers durch Infektionen, Umweltfaktoren, Schwermetalle usw. ermittelt werden.
Abhängig von den Beschwerden erfolgen ggf. weitere Tests, z. B. das Messen von Mineralien, Vitamine, Hormonen, Enzymen, usw.

Diagnose: Basisuntersuchung und Resonanztest

Für eine umfassende Beurteilung werden in der Basisuntersuchung Messungen an bis zu 100 verschiedenen Messpunkten (Akupunkturpunkten) an Händen und Füßen erhoben und ausgewertet.  Der schwach fließende Strom bildet die Leitfähigkeit des Gewebes auf einer Skala ab. Zeigt die Skaleneinteilung des Geräts einen Normwert, ist das dem Messpunkt zugehörige Organ(system) voll funktionsfähig (gesund), niedrigere oder höhere Werte deuten beispielsweise auf ein Ungleichgewicht im Organsystem hin.

Entzündungen oder chronische Erkrankungen können diagnostiziert und Heilprozesse überwacht werden.

Medikamententestung

Der Resonanztest wird auch als Medikamententest bezeichnet. Dabei werden zu testende Substanzen (z. B. Medikamente, homöopathische Mittel, aber auch Nahrungsmittel) in den Messstromkreis eingebunden.

Normalisieren sich dadurch die gemessen Werte (der Hautwiderstand also günstig beeinflusst wird), hat das Mittel (z. B. ein homöopathisches Mittel) eine therapeutische Wirkung und kann dem Patienten im Anschluss an die Behandlung verabreicht werden.

Verschlechtern sich die gemessenen Werte jedoch kann gemessen werden was die Zelle stresst. (z. B. bei dentalen Werkstoffe wie z. B. Amalgam, Umweltgifte, Nahrungsmittel, Allergene oder Umweltgifte). Dabei verschließen sich die Ionenkanäle, wodurch der Energieaustausch blockiert wird, das natürliche Membranpotential abnimmt, der Hautwiderstand dabei erhöht wird und somit weniger Strom fließt.

Hier liegen die Stärken der BFD / EAV:
• Früherkennung von Krankheiten
• Diagnose und Feststellung von entzündlichem oder degenerativem Geschehen
• Erkennung von Störfeldern, wie z. B. Geopathie, Allergene, Zahn-/Kopfherde
• Feststellung auslösender Faktoren wie Viren, Bakterien, Parasiten, Umweltgifte, etc.
• Testung von Unverträglichkeiten und Intoleranzen und Ermittlung deren Ursache
• Genaue Testung aller Medikamente und Nosoden auf Verträglichkeit und Dosierung
• Therapiekontrolle

Gemessen werden können Organfunktionen wie: Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Lymphsystem, Blase, Herz, Magen, Blutsystem, Leber, Milz, Dickdarm, Lunge, Nieren, u.s.w.

Zur Testung müssen alle Medikamente mitgebracht werden ! Hierunter fallen auch alle vom Hausarzt verordneten Medikamente, auch wenn sie nicht regelmäßig genommen werden müssen!