Das Melatonin Plus Profil ermöglicht durch die einfache Probengewinnung, die um 20 Uhr, 24 Uhr und 2 Uhr durchgeführt wird, einen genaueren Einblick in den nächtlichen Melatoninstoffwechsel

Melatonin steuert den Schlaf-Wachrhythmus sowie die Ausschüttung anderer Hormone
Die Schlaf- und Wachzeiten des Menschen werden in erster Linie durch das Gehirn bestimmt. Doch auch der Körper spielt beim Schlaf eine wesentliche Rolle: Melatonin regelt den Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers. Die Ausschüttung des Melatonins beginnt abends und erreicht ihren Höhepunkt zwischen zwei und drei Uhr morgens. Bei Störungen in der Hormonproduktion, kann dies zu massiven Ein- oder Durchschlafstörungen führen. Die Folgen sind verminderte Leistungsfähigkeit und ständige Müdigkeit am Tag, Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu Depressionen und Angst vor der nächsten Nacht. Ob ein gestörter Hormonhaushalt die Ursache für die Schlafstörungen ist, kann die Analyse von Melatonin aufdecken. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine individuelle Therapie und sollten mit einem Arzt oder Therapeuten besprochen werden.

Chronische Störungen in der Hormon -Produktion von Melatonin führen zur vorzeitigen Somatopause (vorzeitiges Abnehmen bzw Schwächen im/am Bindegewebe, Sehnen und Muskulatur). Weitere wichtige Effekte der Melatonin Hormone finden sich in Ihrer Wirkung als Antioxidans sowie dem Herunterregeln vieler biologischer und oxidativer Prozesse (oxidativer Stress)

Melatonin ist der wichtigste Gegenspieler von Cortisol!
mögliche Auswirkungen bei Melatoninmangel:

• Ein – und Durchschlafstörungen

• leichtes Aufwachen

• Schlafstörungen durch Schichtarbeit

• geringe Traumphasen (keine Verarbeitung des Tagesgeschehens mit allen Langzeitfolgen)

• Überempfindlichkeit gegen Licht

• depressive Verstimmung

• Vorzeitiges Ergrauen des Kopfhaares

• Angstzustände

• Konzentrationsmangel

• Migräne

• Fibromyalgie (unspezifische Bindegewebsschmerzen)

• Empfindungsstörungen (MCS)

• schwerer Abgeschlagenheit (Fatigue, CFS)

• Führt zu Müdigkeit

• Leistungsschwäche

• Antriebsverlust

• Muskelabbau

• Fettaufbau

• Adipositas

• sexuelle Störungen (Libidoverlust)

• verstärkt Cholesterinämie

• verstärkt Depression

• verstärkt Osteoporoserisiko

• verstärkt das Risiko an Alzheimer zu erkranken

• verminderte Speriogenese (Spermienbildung), Folge: Unfruchtbarkeit

mögliche Auswirkungen bei Melatoninüberschuss:

• Absenkung der Körpertemperatur

• morgendliche Müdigkeit

• Tagesmüdigkeit (chronische Müdigkeit)

• vermehrt Träume

• verlängerte Reaktionszeiten

• Antriebsschwäche

• Lustlosigkeit

• depressive Verstimmungen

• Libidoverlust

• Verstärkter Haarwuchs,

• Vermännlichung (Frau)

• erhöhter Testosteronspiegel (Frau)

• innere Unruhe

• Gereiztheit,

• Aggressionspotential erhöht

Das Testset umfasst:

1 Anleitung zur Speichelgewinnung

3 Speichelgefäße (Saliva)

3 Strohhalme

3 Etiketten Probe 1-3 mit Aufdruck „Name, Datum, Uhrzeit“

1 Versandgefäß

1 Versandtasche

Die Hormondiagnostik aus Speichel bietet gegenüber der Bestimmung aus Blut zahlreiche Vorteile: Die Probennahme ist nicht invasiv, schmerzlos und kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt und an jedem Ort erfolgen. Die Hormonbestimmung aus Saliva (Speichel) ist besonders aussagekräftig, da gezielt der freie, biologisch aktive Anteil der Hormone ermittelt wird.

Etwa 95 bis 99 % der Steroidhormone im Blut sind an Proteine (Eiweiße) gebunden.
In gebundener Form sind Hormone jedoch biologisch inaktiv. Zur Ermittlung spezifischer Hormonaktivitäten ist es deshalb wichtig, die Konzentration an freien Hormonen zu bestimmen. Hier bietet die Hormondiagnostik aus Saliva deutliche Vorteile gegenüber der herkömmlichen Analyse aus Blut, da die Hormone in der Saliva ausschließlich in ihrer freien, biologisch aktiven Form vorliegen. Nur etwa 1–5 % der gesamten Steroidhormonmenge liegt ungebunden vor. Die Menge an Steroidhormonen, die in den Speichel gelangt, ist hierbei repräsentativ.

Da die Konzentration und Aktivität zahlreicher Steroidhormone zumindest indirekt an die Hypophysenaktivität gekoppelt ist, unterliegt sie auch ähnlichen tageszeitlichen Schwankungen. Einzelne Messwerte können somit keine zuverlässige Aussage über pathologische Veränderungen von Hormonkonzentrationen liefern. Optimalen Einblick in eventuelle Abweichungen von Normwerten erlaubt deshalb die Erstellung von Hormon-Tagesprofilen.

Gerade hierbei zeigt das Probenmaterial Saliva deutliche Vorteile:
Blutproben sind meist nur unter zeitlichen und oft auch psychischen Belastung des Patienten – besonders bei Kindern – zu gewinnen. So kann z. B. das Stresshormon Cortisol vermehrt ausgeschüttet werden und somit das Analyseergebnis verfälschen.

Ein Beispiel hierfür ist Cortisol (siehe Abbildung 1). Da die Cortisol-Werte nach dem Aufwachen ihr Maximum erreichen, muss zu diesem Zeitpunkt die erste Probenentnahme erfolgen. Um den Tagesverlauf des Cortisol-Spiegels abzubilden, werden auch 4, 6, 9 und 12 Stunden nach dem Aufstehen entnommene Speichelproben analysiert.


 

Nicht nur für die Nebennierenrindenhormone Cortisol und DHEA, sondern auch für die Bestimmung der Sexualhormone Östradiol, Progesteron und Testosteron ist die Konzentrations-bestimmung aus Saliva sinnvoll. Die Spiegel der weiblichen Sexualhormone Östradiol und Progesteron, die maßgeblich an der Steuerung des weiblichen Zyklus beteiligt sind, unterliegen zyklusabhängigen Schwankungen. Zur Bestimmung dieser Hormonkonzentrationen während einer Zyklusphase eignet sich das Probenmaterial Saliva hervorragend, da die Patientin die Probengewinnung selbstständig und unabhängig von Zeit und Ort vornehmen kann.

Folgende Einzelhormone und Hormonprofile können aus Saliva bestimmt werden:

  1. DHEA, Östradiol, Progesteron, Testosteron als Einzelanalyse

  2. Östriol als Einzelanalyse adrenaler Stress-Index (Cortisoltagesprofil, DHEA)

  3. Cortisoltagesprofil

  4. Hormone Frau (Östradiol, Progesteron)

  5. Hormone Frau Plus (Hormone Frau plus Testosteron, DHEA)

  6. Hormone Mann (Testosteron, DHEA)

  7. Hormone Mann Plus (Hormone Mann plus Östradiol)

  8. Melatonin im Speichel (2 Uhr)

  9. Melatonin-Profil (20/24/2 Uhr