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Das Konzept der Osteopathie

Das primäre Kennzeichen von Leben ist Bewegung. Den ganzen Tag, ja das ganze Leben funktioniert unser Körper in einem ständigen Fluss an Bewegung. Die meisten Bewegungsabläufe sind dabei für unser Auge nicht sichtbar. Wir nehmen nur einen Bruchteil dessen wahr, was an ständigen Bewegungen und Veränderungen in uns vorgeht. Wie jedes komplexe lebende System versucht auch der menschliche Organismus, all diese Bewegungen und Veränderungen in einem Gleichgewicht zu halten. Dieses individuelle Gleichgewicht heißt „Gesundheit“. Dieses Gleichgewicht können wir einmal mehr, einmal weniger erreichen, da wir vielen äußeren und inneren Einflüssen ausgesetzt sind.

Selbstregulierungskräfte bewirken jedoch eine Stabilisierung in der Nähe dieses Gleichgewichtes. Bei Verlust dieser Stabilität durch physische (z. B. Unfall), psychische (z.B. Familie, Arbeit) und hygienische (z.B. Ernährung, Rauchen), sowie toxische und parasitäre Einflüsse können individuelle Störungen auftreten. Das Ziel der Behandlung ist es, diese Selbstregulierungskräfte des Patienten in den betroffenen Geweben freizusetzen.

 

Der Osteopath hilft zur Selbstheilung.

Er hilft zur Selbstheilung! denn durch die wiederhergestellte Bewegung befreit und unterstützt er die Selbstheilungskräfte
Dies bedeutet, eine langfristige Veränderung im Gewebe kann nur dann erreicht werden, wenn ihm Zeit zur eigenständigen Reaktion gegeben wird.
Dies geschieht oft schon im Laufe der Behandlung oder in den anschließenden Tagen, wenn der Organismus den Weg zurück zum verlorenen Gleichgewicht findet.

Der Körper kann etwa 2 – 3 Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren, so dass eine erneute Behandlung dann erst nach dieser Zeit sinnvoll ist

 
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