zur Bestimmung eines erhöhten Karzinomrisikos der Brust und anderer

östrogenabhängiger Tumore durch die Laborchemische Analyse der

Östrogenabbauprodukte im Urin. Aus diesen Parametern werden zusätzlich die

2/16-Hydroxyestrogen-Ratio sowie die Methylierungsratio berechnet..


 

Dieser Labortest dient zum Nachweis einer Östrogendominanz und zur Bestimmung der Abbauprodukte des Östrogenstoffwechsels und somit zur Bestimmung eines erhöhten Risikos der östrogenabhängigen Tumore:
Neuesten wissenschaftlichen Studien zufolge, spielen Abbauprodukte des Östrogenstoffwechsels bei der Entstehung östrogenabhängiger Tumorerkrankungen wie dem Mammakarzinom eine entscheidende Rolle. Insbesondere Östrogenabbauprodukte mit starker östrogenartiger Wirkung wie das 16-Hydroxy-Estron stellen einen Risikofaktor dar.
Metabolite wie das 4-Hydroxy-Estron werden bei ungenügender Methylierung (Entgiftung) in der Phase-II-Entgiftung der Leber zu Quinonen umgewandelt, die an der DNA Mutationen auslösen und damit das Krebsrisiko erhöhen können.
Wird die Leber überbelastet und wird die Leber nicht für die Phase II ablaufenden Entgiftungsprozesse mit den notwendigen Stoffen versorgt, entstehen vermehrt die schädlichen Östrogenzwischenprodukte  (4-Hydroxy – und 16-Hydroxyestrogene)
 
Mit dem innovativen Estronex®-Test :
wird das Verhältnis der Östrogenmetabolite  2-Hydroxyöstron und  16_-Hydroxyöstron im ersten Morgenurin gemessen. Dieser ist somit ein wichtiger Marker für ein östrogenabhängiges Karzinomrisiko der Brust.
Optimaler Zeitpunkt der Probennahme ist der 15. – 25. Zyklustag (Lutealphase).
Als Probe sollte der 1. Morgenurin – mindestens 8 Stunden nach der letzten Mahlzeit – gesammelt werden. Es sollte stets Mittelstrahlurin verwendet werden.
 
Erkennung von Hochrisiko-Patienten für:
-- Brustkrebs (erstmalig)
_ Zervixkarzinom , Prostatakrebs, Leukämie, Tumore der Riechorgane, Parkinson und  
   wahrscheinlich noch weitere  Erkrankungen
_ Identifizierung von rekurrentem Brustkrebs (und anderen Krebsarten)
_ Risiko-Veränderung durch Estrogen-Stoffwechsel Balance Zukunft: “Prä-Mammogramm”
   Biomarker
 
Die Analyse aller wichtigen Östrogenabbauprodukte ermöglicht erstmals einen detaillierten individuellen Einblick in den Östrogenstoffwechsel und dient als Grundlage für präventive Maßnahmen im Bereich von östrogenabhängigen Tumoren.
 
Durch diätetische Maßnahmen wie dem Verzehr von Indol-3-Carbinol-haltigem Gemüse wie z.B. Brokkoli lässt sich die Ratio über eine vermehrte 2-Hydroxylierung erhöhen und das Langzeitrisiko für ein östrogenabhängiges Karzinom senken.
Die Methylierungsratio kann mittels Substitution von B-Vitaminen (B6 und Folsäure) verbessert werden.

Sinnvolle Untersuchung beiSymptomen einer Östrogendominanz:
Unfruchtbarkeit, Zyklusstörungen, Prämenstruelles Syndrom, Brustspannen, Zysten der Brust, Brustkrebs, Uterusmyome,  Cervixdysplasien,  „schlechter Abstrich“ Endometriumkrebs, Zysten der Eierstöcke, Eierstockskrebs, Migräne, Sexuelle Unlust, Übergewicht, Cellulite.
Bei Risikopatientinnen für Brustkrebs und andere östrogensensitiven Krebsarten.