sensitiver Kombinationstest:
Hämoglobin,
Hämoglobin/Haptoglobin- Komplex,
M2-PK und
Calprotectin Nachweis von nichtsichtbaren Blutrückständen mittels Hämoglobin-Haptoglobin- Komplex


Die Darmspiegelung ist eine der sichersten Methoden, einen Darmpoly­pen frühzeitig zu erkennen. Die wenigsten Menschen nehmen jedoch aus Angst oder Scham dieses invasive Verfahren in einer Vorsorgeuntersu­chung auf sich.

Eine aussagekräftige Alternative stellt der sensitive Kombi­nationstest in Form einer Stuhluntersuchung dar.
Sensitiver Kombinationstest
Mit 30.000 Todesfällen pro Jahr ist Darmkrebs die zweithäufigste tu­morbedingte Todesursache in Deutschland. Diese Zahl ist erschreckend angesichts der Tatsache, dass Darmkrebs durch Früherkennung nahezu komplett verhindert bzw. geheilt werden kann. Neben der Darmspiege­lung gibt es diverse Stuhluntersuchungen zur Früherkennung.
Die größte Sicherheit bietet hierbei der Sensitive Kombinationstest, der vier verschie­dene Tests miteinander kombiniert. Die Wahrscheinlichkeit, einen vorhan­denen Darmtumor bereits im frühen Stadium tatsächlich zu erkennen, liegt bei den einzelnen Untersuchungen zwischen 77% und 95%.
Eine noch höhere Wahrscheinlichkeit bietet die Kombination der einzelnen Tests.
Der sensitive Kombinationstest untersucht

  • Hämoglobin,
  • Hämoglobin- Haptoglobin-Komplex,
  • den Tumormarker M2-PK
  • sowie Calprotectin im Stuhl.

Der Test erkennt auch akut und/oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen
(Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), die ein wesentliches Risiko für Darmkrebs darstellen.

Liegen alle Werte im Normbereich, so ist mit hoher Sicherheit da­von auszugehen, dass keine Darmkrebserkrankung vorliegt.
Info
Ein positiver Nachweis von okkultem Blut, ein erhöhter M2-PK- oder ein erhöhter Calprotectin-Wert müssen unbedingt klinisch weiter abgeklärt werden
(bei Tumorverdacht: Koloskopie, Endosonographie, CT, MRT).